Neubau FTZ

13.10.2014: Erster Spatenstich

 

2014-10-13-Spatenstich

Symbolischer 1. Spatenstich: (von links) Timo Tetz (Ordnungsamt), Landrat Sven Ambrosy, stellvertretender Kreisbrandmeister Olaf Fianke und Peter Nieraad (CDU).

 

Der Anfang ist gemacht: Bis Sommer 2015 soll der Neubau für Atemschutz-Übungsstrecke und -Werkstatt sowie Schlauchpflegeanlage im hinteren Bereich der Feuerwehrtechnischen Zentrale Jever fertig sein. Rund 1,5 Millionen Euro kostet der Bau der neuen Halle.

Am Montag nahmen Landrat Sven Ambrosy, der stellvertretende Kreisbrandmeister Olaf Fianke, Timo Tetz vom Ordnungsamt des Landkreises und der Vorsitzende des Kreis-Fachausschusses Peter Nieraad den symbolischen ersten Spatenstich vor – im Hintergrund ebnete der Bagger bereits die Fläche für den Neubau ein.

Wie berichtet, soll die FTZ bis Ende 2017 für 2,9 Millionen Euro saniert, modernisiert und erweitert werden. „Danach haben wir faktisch Neubaustatus“, sagte Ambrosy. Grund für die Baumaßnahme ist, dass die Anfang der 1970er Jahre gebaute Feuerwehr- und Katastrophenschutzzentrale weder energetisch noch funktional den heutigen Anforderungen entspricht.

Die FTZ ist der Stützpunkt der Kreisfeuerwehr, in der Fahrzeuge für überörtlichen Einsatz bereitstehen, aber auch die Einsatzfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehren in den Städten und Gemeinden sowie die Gerätschaften gepflegt, geprüft und gewartet werden. In der FTZ finden auch die Aus- und Fortbildungen für die Einsatzkräfte der Feuerwehren statt. Zudem ist die Zentrale Materiallager und Stabsstelle für den Katastrophenschutz.

„Die FTZ ist sehr wichtig, weil hier alle Einsatzkräfte das Gehen lernen“, sagte Olaf Fianke: Er freue sich, dass der Kreistag Mittel für die Sanierung bereitgestellt habe. Das Kreis-Feuerwehrkommando wurde an den Planungen beteiligt.

Sobald der erste Bauabschnitt abgeschlossen ist, beginnt der Umbau der danebenliegenden Halle 3 zur Werkstatt und der Umbau der Werkstatt zur Lagerhalle. 2017 folgt dann die Sanierung aller übrigen Hallen und des Hauptgebäudes. „Das ist eine gute Investition in die Zukunft und in die Ehrenamtlichkeit“, betonte Ambrosy.

 

Quelle: NordWest Zeitung